Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ich nehme wahr, wie ich da bin und spüre den Halt am Boden. In meiner Vorstellung sehe ich einen Garten. In der Dunkelheit des beginnenden Tages nehme ich die Pflanzen wahr, und ich sehe die Mauer, in die das Grab eingelassen ist. Ich sehe Maria, wie sie sich im Garten auf das Grab zu bewegt und stehen bleibt. Das Grab steht offen – neben der Öffnung sehe ich den riesigen Stein, der es verschlossen hatte. Ich finde meinen Platz in der Szene und nehme wahr, wie sie sich mir zeigt: Maria, die trauert, weint und sucht. Das Grab, offen und leer. Maria, die angesprochen wird: «warum weinst du?» und sich umwendet. Ich sehe, wie Jesus sie mit Namen anspricht und, wie sie Jesus erkennt. Ich nehme wahr, wie sich der Auferstandene zeigt und zu erkennen gibt. Er sendet Maria zu den gemeinsamen Freunden. Ich lasse die Worte seiner Botschaft nachklingen: «ich gehe hinauf zu unserem Vater, zu unserem Gott». Und ich sehe Maria, wie sie sich auf den Weg macht, um seine Worte zu überbringen.

(Reflexionsfrage 1)
Maria kann nicht akzeptieren, dass Jesus einfach nicht mehr da ist. Kenne ich die Erfahrung von Trauer um geliebte, vertraute Menschen?

(Reflexionsfrage 2)
Jesus spricht Maria mit ihrem Namen an. Die vertraute Beziehung ist nicht verloren, sie ist lebendig. Jesus kann Maria anvertrauen, die Botschaft, dass Er lebt, zu den Jüngern zu bringen.

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf den Moment, in dem Maria Jesus, den Auferstandenen, erkennt.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.