Reflexion

(Schauplatz gestalten)
Ein Mann nähert sich Jesus. Er macht einen jugendlichen Eindruck auf mich. Ich achte auf seine Kleidung. Womöglich trägt er das eine oder andere Schmuckstück am Körper oder an den Gewändern. Ich stelle ihn mir vor wie einen Menschen aus wohlhabendem Haus. Sein Herantreten an Jesus, die Tonlage seiner Stimme und die gesamte Körperhaltung strahlen ein gewisses Selbstbewusstsein aus. Ich werde Zeuge der Unterhaltung zwischen ihm und Jesus. Und ich sehe, wie sich im Gesicht des jungen Menschen die ursprüngliche Zuversicht, das Selbstbewusstsein und vielleicht eine gewisse Euphorie im Gespräch in Traurigkeit verwandeln. Und ich achte dabei auf das, was sich in mir abspielt.

(Reflexionsfrage 1)
Der junge Mann sagt, er habe die Gebote für das ewige Leben gehalten. Wie ist mein Verhältnis zu diesen Geboten?

(Reflexionsfrage 2)
Die Antwort Jesu löst im jungen Mann Traurigkeit aus. Was bewirken diese Worte in mir?

(Vorbereitung zweites Hören)
Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die beiden Aspekte, die Jesus zur Vollkommenheit nennt.

Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet und vertraue Gott an, was mich bewegt.

So bitten wir Gott um seinen Segen für das Kommende.
Es segne und begleite uns Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.